Tue Gutes und sprich darüber

Grossbanken, Ölmultis, Rohstoffgiganten und andere – auch kleinere, weniger bekannte Unternehmen – sind immer wieder wegen ihrer verantwortungslosen, Menschen und Umwelt verachtenden Geschäftspraktiken in den Schlagzeilen. Man könnte dabei den Eindruck bekommen, es gebe heutzutage keine gegenteiligen Beispiele, man könne im heutigen Markt nicht anders bestehen. Dem ist nicht so und ich möchte euch heute auf eine Firma aufmerksam machen, die vormacht, wie man Natur und Menschen respektieren und dabei wachsen und Gewinne erzielen kann: Victorinox. Weiterlesen

Von der Finanz- zur Demokratie-Krise

Ich könnte nicht sagen, wann es angefangen hat. Aber es ist, seitdem ich Zeitungen lese und mich für Politik und Wirtschaft interessiere, immer offensichtlicher, dass unsere westliche Welt, die sich so sehr damit rühmt, demokratisch zu sein, eben dies in der Tat nicht mehr ist. Unter demokratischer Etiketten regieren zunehmend nicht die von den Völkern gewählten Vertreter sondern diejenigen, die sich Einfluss erkaufen können. Dass damit Wirtschaft, politische und soziale Stabilität an die Wand gefahren werden, war zu erwarten und ist heute sichtbar.

Lieber würde ich erleben, dass diejenigen die an den Steuerrädern sitzen, intelligent genug sind zu erkennen, dass sie sich auch selbst an die Wand fahren. Dass sie ihren eigenen Wohlstand nicht werden erhalten können, wenn sie die restliche Gesellschaft vor die Hunde gehen lassen. Denn Geld ist, wenn es ganz hart auf hart kommt, nichts wert. Weiterlesen

Spekulationen sind gut. Bloss für wen?

Ivan Glasenberg, CEO von Glencore

Ivan Glasenberg, CEO von Glencore. Einer, dem Spekulationen helfen. (Quelle: 20Minuten)

Unlängst hat die SonntagsZeitung eine Kolumne von Martin Janssen, Professor of Finance an der Universität Zürich, mit dem Titel “Spekulation hilft allen” publiziert. Seitdem ich diese gelesen habe, brennt es mir unter den Nägeln, den Herrn Professor zu korrigieren. Nicht dass ich dächte, er wisse es nicht besser. Nein, ich denke, dass er mit seinen Aussagen das Image seiner Freunde der Finanzbranche aufbessern möchte und dass er die Leser der SonntagsZeitung für dumm hält. Dumm genug, ihm einen solchen – mit Verlaub – Mist zu glauben, bloss weil er einen akademischen Titel trägt. Nun, ich habe schon mehrere akademische Titel tragende Idioten und/oder Lügner angetroffen.

Die am 15. Januar 2012 erschienene Kolumne beginnt so: Weiterlesen